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U R L A U B S V O R B E R E I T U N G

- Lassen Sie sich vor Reiseantritt ihre Medikamente in ausreichender Menge von ihrem Arzt verschreiben

- Ein Antihistaminikum gegen allergische Symptome sollte in der Reiseapotheke auf keinen Fall fehlen, auch wenn es vielleicht zu Hause nur selten benötigt wird.

- Lassen Sie sich gegebenenfalls von Ihrem Arzt ein Notfallbesteck zur Soforttherapie bei schweren Anfällen verschreiben und sich von ihm im Gebrauch des Besteckes unterweisen. 

- Informieren Sie sich über die Möglichkeiten der ärztlichen Notfallversorgung während der Reise und an Ihrem Reiseziel.

- Bei Flugreisen gehören alle Notfallmedikamente ins Handgepäck, um jederzeit griffbereit zu sein.

- Besonders bei Patienten mit Insektengift-Allergie sollte stets eine Notfallausrüstung mitgeführt werden.

- Falls ein Arztbesuch vor Ort notwendig sein sollte, ist es günstig, wenn der Allergiepass (evtl. internationaler Allergieausweis) zur Hand ist

A N T I H I S T A M I N I K A
Bedenken Sie, dass manche Antihistaminika, aber auch andere Medikamente gegen Allergien müde machen können und die Aufmerksamkeit und Fahrtauglichkeit herabsetzen können. Das kann vor allem bei langen (Nacht-)Fahrten oder bei schwierigen Verkehrssituationen im Ausland gefährlich werden. Trinken Sie keinen Alkohol, wenn Sie Allergiemedikamente einnehmen, die Wirkungen können sich dadurch gegenseitig verstärken.

  
K O R T I S O N
Sollten Sie Kortison in höheren Dosen Cortison, beispielsweise zur Allergievorbeugung einnehmen, bedenken Sie, dass sowohl diese Medikamente als auch eine direkte starke Sonneneinstrahlung auf die ungeschützte Haut eine gewisse Schwächung des Abwehrsystems zur Folge haben. Beide Zusammen verstärken sich in der immunschwächenden Wirkung. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt über Alternativen und wählen Sie inen ausreichend hohen Lichtschutzfaktor.

  
S C H U T Z I M P F U N G E N   U N T E R   C O R T I S O N T H E R A P I E
Unter einer höher dosierte Kortisontherapie ist die Wirksamkeit aktiver Schutzimpfungen beeinträchtigt. Empfohlen wird ein 2-wöchiger Abstand vor und ein 2-wöchiger Abstand nach aktiven Schutzimpfungen. Darüber hinaus kann die Durchführung einer Lebendimpfung unter laufender Cortisontherapie gesundheitliche Risiken bergen und daher kontraindiziert sein. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt über den Nutzen und eventuelle Risiken in Ihrer persönlichen Situation.
 

 

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